Gelungener Filmabend in Muri: «Macht und Ohn-macht» bewegte und regte zum Nachdenken an

Der Filmabend vom vergangenen Donnerstag im Gemeinschaftszentrum Muri war ein voller Erfolg. Rund 35 interessierte Besucherinnen und Besucher fanden sich ein, um den Dokumentarfilm «Macht und Ohnmacht – Wenn Schweizer Konzerne Leben zerstören» zu sehen. Organisiert wurde der Anlass von der SP Bezirk Muri zusammen mit der Konzernverantwortungsinitiative.

Der Film führte eindrücklich vor Augen, wie eng unser Konsum und das Handeln internationaler Konzerne mit den Lebensbedingungen von Menschen in anderen Teilen der Welt verknüpft sind. Am Beispiel indigener Gemeinschaften in Peru und auf Borneo zeigte er, wie eine aus der Schweiz gesteuerte Mine Lebensgrundlagen zerstört, Umwelt verschmutzt und Menschen unter Druck setzt. Die Bilder waren teils schwer auszuhalten – gerade deshalb aber umso eindringlicher.

Gleichzeitig beeindruckte der Film durch die Kraft und Würde jener Menschen, die sich gegen diese Zerstörung wehren. Er machte deutlich, dass es hier nicht um abstrakte Probleme geht, sondern um konkrete Schicksale, um Gesundheit, Heimat und Gerechtigkeit.

Im Anschluss an die Vorführung erläuterte Anousha Peter, Campaignerin der Koalition für Konzernverantwortung, die politischen Hintergründe und beantwortete Fragen aus dem Publikum. Es entwickelte sich eine engagierte und differenzierte Diskussion, die zeigte, wie sehr das Thema die Anwesenden beschäftigte. Es wurde nachgefragt, argumentiert und weitergedacht – genau so, wie man es sich nach einem solchen Film wünscht.

Beim anschliessenden Apéro, den Roya Amidi mit viel Sorgfalt und Liebe vorbereitet hatte, wurde weiterdiskutiert, Kontakte wurden geknüpft und Gedanken ausgetauscht. Der reichhaltige Tisch mit kurdischen Spezialitäten trug viel zur warmen und offenen Atmosphäre des Abends bei.

Der Anlass hat gezeigt, dass auch in Muri ein echtes Interesse an globalen Fragen von Verantwortung, Menschenrechten und Umweltschutz besteht. Die SP Bezirk Muri freut sich über das grosse Interesse und über einen Abend, der nicht nur informiert, sondern auch berührt und zum Handeln ermutigt hat.

Legenden:

Bild 1: Nach dem eindrücklichen Film und der engagierten Diskussion bot ein liebevoll angerichteter Apéro mit kurdischen Spezialitäten Raum für Begegnung, Gespräche und Vernetzung.

Bild 2: Konzentrierte Stimmung im Saal: Rund 35 Besucherinnen und Besucher verfolgten den eindrücklichen Dokumentarfilm im GZ Muri.

Bild 3: Bevor der Film begann, lief hinter den Kulissen bereits alles auf Hochtouren: Die Technik für den Abend stand bereit.

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