Liebe Genossinnen und Genossen
Das vergangene Jahr verlief auf Bezirksebene eher ruhig. Umso wichtiger war es, die vorhandenen Strukturen zu pflegen und dort, wo es möglich war, wichtige Grundlagen für die Zukunft zu schaffen.
In der Sektion Muri war die Kandidatur von Regula Marthaler für den Gemeinderat sicher ein bedeutender Moment. Auch wenn der Einzug nicht gelungen ist, hat sie ein beachtliches Resultat erzielt. Das zeigt, dass sozialdemokratische Anliegen in Muri wahrgenommen werden und auf Unterstützung stossen.
Zu den anderen Sektionen im Bezirk lässt sich sagen, dass Boswil und Merenschwand im Moment noch nicht so sichtbar sind, obwohl wir hier ein Potential sehen. Es ist unser Wunsch, dort in zukünftig Möglichkeiten zu finden, wie wir auch in diesen Gemeinden sichtbarer werden können und unsere Politik und sozialdemokratischen werte wahr genommen werden. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber es bleibt ein wichtiges Ziel.
Ein wichtiger Meilenstein für den Bezirk war zudem die Aufschaltung unserer neuen Website. Unter der bekannten Adresse sp-bezirkmuri.ch ist nun eine neue, deutlich benutzerfreundlichere Seite online. Die alte Website war in der Bedienung schwerfällig und enthielt zum Teil veraltete Angaben, was immer wieder zu Verwirrungen führte. Die neue Lösung erlaubt es uns nun, aktueller und einfacher zu kommunizieren. Besonders freut mich, dass ich Neuigkeiten aus unserem Bezirk dort selber einpflegen und sichtbar machen kann. Das ist ein echter Fortschritt.
Ebenfalls bewährt haben sich unsere Stammtische zu Abstimmungsvorlagen. Wir haben sie jeweils vor Wahlen und kurz nachdem die Abstimmungsunterlagen in den Briefkästen lagen durchgeführt. Diese Treffen werden geschätzt, weil man sich dort nicht nur informieren, sondern auch austauschen kann. Wer teilnimmt, kann unsere Diskussionen mitprägen und indirekt auch Einfluss auf die Wahlempfehlungen nehmen, die wir anschliessend an die Presse weitergeben.
Gerade diese Stammtische möchten wir in Zukunft noch attraktiver gestalten. Wir könnten uns gut vorstellen, sie vermehrt im GZ Muri durchzuführen und sie stärker als eigentlichen Treffpunkt zu etablieren: mit guten Gesprächen, einem Getränk und der Möglichkeit, sich auch über die Abstimmungsvorlagen hinaus zu begegnen. Es wäre schön, wenn daraus mit der Zeit ein lebendiger politischer und sozialer Treffpunkt im Bezirk entstehen könnte.
Erfreulich ist zudem, dass unsere Stellungnahmen in der Region wahrgenommen werden. Die Presse greift unsere Mitteilungen zu Abstimmungen regelmässig auf, und auch sonst werden wir im Freiamt gehört. Ich denke etwa an unsere Stellungnahme zur Geburtenabteilung, die Aufmerksamkeit gefunden hat.
Der 1. Mai wurde im vergangenen Jahr in Wohlen gefeiert. In diesem Jahr findet der Turnus in Bremgarten statt.
Insgesamt war 2025 also kein Jahr der grossen Aktivitäten auf Bezirksebene. Gerade deshalb möchten wir im laufenden Jahr wieder etwas mehr in Bewegung bringen.
Ein erster nächster Anlass steht bereits unmittelbar bevor: an diesem Donnerstag zeigen wir im GZ Muri den Film „Macht und Ohnmacht“. Der Film thematisiert die Auswirkungen wirtschaftlicher Macht und die oft schwierige Situation von Menschen, die den Folgen von Konzerninteressen ausgesetzt sind. Im Anschluss gibt es eine Orientierung durch eine Vertreterin der Konzernverantwortungsinitiative sowie einen kleinen Apéro mit kurdischen Häppchen. Ich habe euch dazu Flyer mitgebracht und bereits Einladungen verschickt. Ich möchte euch alle herzlich ermuntern, an diesem Anlass teilzunehmen. Ich glaube, es wird ein sehr schöner und anregender Abend.
Ich danke allen, die im vergangenen Jahr mitgedacht, mitgetragen und mitgeholfen haben, und ich freue mich auf alles, was wir im laufenden Jahr gemeinsam in Bewegung setzen können.
Marianne Kürsteiner
Präsidentin SP Bezirk Muri
23.3.2026